Mitgezählt, nicht gemessen
Dreizehn Wörter auf Seite 16 der Leopoldina-Stellungnahme: Impffolgen werden zu Long-COVID gerechnet. Auf dem Podium klang es anders. Und die Zahl, die klären könnte, wie häufig sie sind, wird seit 2020 geplant.
Wie die Leopoldina Impffolgen zu Long-COVID rechnet – und warum die Zahl fehlt, die das prüfen könnte
„Zu Long-COVID werden hier auch die durch COVID-19-Impfung entstandenen Krankheitsbilder gerechnet."1
Dreizehn Wörter, gedruckte Seite 16. Keine Überschrift, kein Kapitel – ein Halbsatz im Abschnitt über die „Reichweite" der neuen Leopoldina-Stellungnahme zu postinfektiösen Erkrankungen, die am 1. Oktober 2026 auf der Bundespressekonferenz vorgestellt wurde.2
Dass er dort steht, ist kein Skandal. Im Gegenteil: Menschen, deren Beschwerden nach einer Impfung begannen, sollen laut Papier in denselben Versorgungsstrukturen behandelt werden wie Long-COVID-Patienten.1 Das ist ein Fortschritt.
Spannend wird es durch das, was um den Satz herum passiert.
Drei Stellen, drei Aussagen
Seite 14. Long-COVID wird definiert als Folge einer SARS-CoV-2-Infektion. Von Impfung kein Wort.1
Seite 16. Die Impffolgen werden mitgezählt, sie seien „deutlich seltener" als die infektionsbedingten. Als Beleg dient eine Fußnote: Bis April 2025 seien rund 600 Fälle dauerhafter Schäden nach Corona-Impfung anerkannt worden.1
Das Podium. Auf der Bundespressekonferenz hieß es laut Berliner Zeitung, zu Post-Vac gebe es wenig Evidenz, und die Frage, warum das Papier das Thema ausklammere, blieb in ihrer Annahme unkorrigiert, obwohl es die Impffolgen ja mitrechnet. Wie viele Long-COVID-Patienten vorher geimpft waren, konnte der Sprecher der Arbeitsgruppe auf Nachfrage nicht beziffern.3
Das Papier zählt also mit. Das Podium sagte, es gebe kaum etwas zu zählen. Beides gleichzeitig stimmt nur, wenn man sich fragt, womit gezählt wird.
Was die 600 messen – und was nicht
Die Zahl stammt aus einer Abfrage der Frankfurter Allgemeinen bei den Versorgungsämtern der Länder: 573 anerkannte dauerhafte Impfschäden bis Anfang April 2025. Dem standen mehr als 14.000 Anträge gegenüber, die allermeisten abgelehnt, über 2.000 Widerspruchsverfahren liefen noch. Anerkannt wird nur, was über übliche Impfreaktionen hinausgeht und von Gutachtern als wahrscheinlich bescheinigt wird.4
Das ist eine ehrliche, hohe Hürde. Aber es ist eine Zahl über Behördenentscheidungen, nicht über Häufigkeit. Rund vier von hundert Anträgen führten zur Anerkennung. Wie viele Menschen nie einen Antrag stellten, weil sie keine Anlaufstelle fanden, steht in keiner dieser Zahlen.
Bei Long-COVID rechnet dieselbe Stellungnahme anders: Dort stehen Studien und eine Schätzung von 1,5 Millionen Betroffenen.2 Für die Infektion wird die Häufigkeit gemessen, für die Impfung die Anerkennung.
Damals: Februar 2022
Anfang 2022 versuchte jemand, die Häufigkeit zu messen. Andreas Schöfbeck, Vorstand der BKK ProVita, wertete Abrechnungsdaten der Betriebskrankenkassen nach vier ICD-Codes für Impfkomplikationen aus und kam auf 216.695 behandelte Fälle in nur sieben Monaten des Jahres 2021. Am 1. März 2022 trennte sich der Verwaltungsrat fristlos von ihm.7
Die Gegenrede kam schnell und hatte Substanz. Der Heidelberger Virologe Hans-Georg Kräusslich nannte das Vorgehen „ärgerlich, schlecht und schädlich"; Abrechnungsdaten dürfe man nicht mit Nebenwirkungen gleichsetzen.7 Das Faktencheck-Team von Correctiv argumentierte ebenso: Die Codes seien unspezifisch und stünden nicht zwingend im Zusammenhang mit der Impfung.8
Auch das Paul-Ehrlich-Institut sah das so. Seine Stellungnahme vom 31. März 2022 nennt die verwendeten Codes (T88.0, T88.1, Y59.9, U12.9) wenig geeignet: Man könne damit weder impfstoffspezifische Nebenwirkungen erkennen noch sicher zwischen schwerwiegenden und kurzfristigen Reaktionen unterscheiden.5
Das ist ein ernstzunehmender Einwand. Wer behauptet, in den Codes steckten „auch ganz harmlose Sachen", hat recht.
Nur: Im selben PEI-Papier steht der nächste Absatz. Das Institut favorisiere stattdessen eine detaillierte Auswertung anonymisierter Patientendaten der Krankenkassen. Diese Studie sei schon 2020 geplant, die Finanzierung vom Gesundheitsministerium zugesagt, die Daten seien angefragt. Und dann ein Satz, der in dem Papier fast untergeht: Bislang stünden diese Daten dem PEI von den Krankenkassen noch nicht zur Verfügung.5
Die Bundesregierung wiederholte das im April 2022 auf eine Kleine Anfrage: ICD-Codes seien wenig geeignet, zu favorisieren sei die Auswertung der Sozialdaten; die Kassen seien aufgefordert worden, die Studie zu unterstützen.6
Die grobe Auswertung wurde also verworfen, weil es eine feinere geben sollte. Die feinere gab es nicht.
Warum die feinere so lange brauchte
Das PEI hat 2024 selbst erklärt, woran es lag, und die Gründe sind weniger finster als technisch.10
- Corona-Impfungen in den Arztpraxen wurden bis April 2023 nicht über die Krankenkassen abgerechnet. In den Kassendaten fehlt der Impfstatus schlicht.
- Es gibt keine einheitliche Personenkennung. Impfdaten und Kassendaten lassen sich nur über Pseudonyme aus Name und Geburtsdatum verknüpfen, in den ersten Monaten teils aus handgeschriebenen Listen der Impfzentren.
- Die Datenschutzgesetze erlauben das Zusammenführen nur nach eingehender Prüfung.
Die Studie, intern „RiCO" genannt, lief seit April 2021; das Förderende war für Ende 2023 angesetzt, Ergebnisse sollten folgen.9 Im September 2024 veröffentlichte das PEI dann eine Machbarkeitsstudie: Der Datenfluss steht, die Verknüpfung genügt hohen Ansprüchen, die ursprünglich geplanten Analysen seien „möglich". Eine Veröffentlichung von Ergebnissen der eigentlichen Sicherheitsanalyse ist uns bis Redaktionsschluss nicht bekannt.10
Man kann das „Mauern" nennen. Man kann es auch Baustelle nennen. Das Ergebnis ist dasselbe: Sechs Jahre nach der Planung gibt es keine belastbare Zahl, die zwischen „kaum jemand" und „sehr viele" unterscheidet.
Heute: dieselben Einwände, andere Schlussfolgerung
Auf Seite 27 der Leopoldina-Stellungnahme steht über Kassendaten: Sie hingen von der Kooperationsbereitschaft der einzelnen Kassen ab, seien nicht selten von ökonomischen Anreizen beeinflusst, teils fehlerhaft und müssten validiert und mit anderen Daten verknüpft werden.1 Seite 28 hält „ökonomisch gesteuerte Diagnosen" für nicht auszuschließen, Seite 20 warnt vor Fehlanreizen, die die Diagnosestellung beeinflussen können.1
Es sind genau die Einwände von 2022. Nur die Schlussfolgerung ist eine andere: Für Long-COVID folgt daraus nicht „nicht auswerten", sondern „validieren und verknüpfen". Und auf Seite 29 fordert die Stellungnahme vollständige Impfdaten und ein nationales Impfregister, ausdrücklich auch, um mögliche Folgeerkrankungen nach Impfungen analysieren zu können.1
Das ist die gute Nachricht. Die Begründung, warum man 2022 nicht hinschauen musste, gilt 2026 offiziell nicht mehr.
Zeitleiste · Primärquellen
Sechs Jahre Datenlücke
Was wann geplant, gefordert, abgelehnt und angekündigt wurde. Nur Dokumentiertes, mit Quellenzahl zum Artikel.
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2020
Die Studie wird geplant
Das Paul-Ehrlich-Institut plant eine Sicherheitsstudie zu den Corona-Impfstoffen auf Basis anonymisierter Krankenkassendaten. Das Gesundheitsministerium sagt die Finanzierung zu.
[5] PEI-Stellungnahme 2022 -
27.12.2020
Die Impfkampagne beginnt
Die Impfungen laufen zunächst in Impfzentren, ab April 2021 auch in Arztpraxen. Die Praxisimpfungen werden nicht über die Krankenkassen abgerechnet: In den Kassendaten fehlt der Impfstatus.
[10] PEI, Machbarkeitsstudie 2024 -
April 2021
RiCO startet
Die „Risikoevaluation COVID-19-Impfstoffe" läuft laut Bundesregierung seit April 2021, gefördert vom Gesundheitsministerium.
[9] Bundestag, hib -
Februar 2022
Der Alarmbrief
BKK-ProVita-Vorstand Andreas Schöfbeck wertet Abrechnungsdaten mit vier ICD-Codes aus und kommt auf 216.695 behandelte Fälle in sieben Monaten. Er schreibt an das PEI.
[7] t-online -
01.03.2022
Die fristlose Trennung
Der Verwaltungsrat trennt sich von Schöfbeck, am Tag des geplanten Gesprächs mit dem PEI. Der Virologe Hans-Georg Kräusslich nennt das Vorgehen „ärgerlich, schlecht und schädlich".
[7] t-online -
18.03.2022
Der Einwand: unspezifische Codes
Correctiv argumentiert, die Abrechnungsdaten seien unspezifisch und nicht zwingend mit der Impfung verbunden. Das ist ein ernstzunehmender Einwand.
[8] Correctiv -
31.03.2022
Das PEI: gröber ja, feiner kommt
Das PEI nennt die ICD-Codes wenig geeignet und favorisiert eine detaillierte Auswertung von Kassendaten. Im selben Papier:
[5] PEI-StellungnahmeBislang stehen diese Daten von den Krankenkassen dem Paul-Ehrlich-Institut noch nicht zur Verfügung.
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11.04.2022
Die Bundesregierung bestätigt
Auf eine Kleine Anfrage: ICD-Codes seien wenig geeignet, die Auswertung der Sozialdaten sei zu favorisieren; die Kassen seien aufgefordert, die Studie zu unterstützen.
[6] Drucksache 20/1420 -
April 2023
Impfungen werden Regelleistung
Ab jetzt rechnen die Praxen Corona-Impfungen über die Krankenkassen ab. Für die Jahre davor bleibt die Lücke im Datenbestand.
[10] PEI -
Mai 2023
Die Szene im SWR
Eine Betroffene berichtet, sie finde keine Anlaufstelle. Der damalige STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens sagt sinngemäß, die Kasse würde Folgebehandlungen übernehmen, wäre sie nicht gleich mit dem Impfbezug zum Arzt gegangen.
[3] Berliner Zeitung (Schilderung) -
Juli 2023
Förderende angekündigt
Laut Bundesregierung endet die RiCO-Förderung am 31.12.2023. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse sei im Anschluss vorgesehen.
[9] Bundestag, hib -
27.09.2024
Die Machbarkeitsstudie
Das PEI veröffentlicht die Machbarkeitsstudie: Der Datenfluss steht, die Verknüpfung genüge hohen Ansprüchen, die geplanten Analysen seien möglich.
[10] PEI -
April 2025
573 anerkannt, über 14.000 beantragt
Die Versorgungsämter haben bis Anfang April 573 dauerhafte Impfschäden anerkannt. Die allermeisten Anträge wurden abgelehnt, über 2.000 Widersprüche laufen. Diese Zahl nennt die Leopoldina später als Beleg für „deutlich seltener".
[4] Deutsches Ärzteblatt -
17.12.2025
Das Fachgespräch im Bundestag
Zur „Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen" äußern sich Sachverständige schriftlich, darunter Carmen Scheibenbogen und Jürgen Steinacker. Beide sind später zwei der 16 Gutachter der Leopoldina.
[11] [12] Bundestag -
01.10.2026
Die Leopoldina-Stellungnahme
Seite 16:
[1] [2] [3] Leopoldina, Ärzteblatt, Berliner ZeitungZu Long-COVID werden hier auch die durch COVID-19-Impfung entstandenen Krankheitsbilder gerechnet.
Seite 29: vollständige Impfdaten und ein nationales Impfregister, auch zur Analyse möglicher Folgeerkrankungen nach Impfungen. Auf dem Podium: wenig Evidenz.
Stand: 18.10.2026 · Alle Angaben aus öffentlich zugänglichen Primärquellen, Details in den Fußnoten.
Das Muster
Kritiker nennen es einen Zirkelschluss. Man muss ihnen keine Absicht unterstellen, um die Struktur zu sehen. Sie besteht aus drei Gliedern, von denen jedes für sich plausibel ist:
- Anerkennung: Wer einen Impfschaden anerkannt bekommen will, muss den Zusammenhang nachweisen. Das gelingt selten, also sind anerkannte Fälle selten, also ist die Erkrankung „deutlich seltener".
- Daten: Der Impfstatus fehlt in den Kassendaten, die Codes sind unspezifisch, die Verknüpfung dauert. Also gibt es „wenig Evidenz".
- Versorgung: Im Mai 2023 erklärte der damalige STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens im SWR sinngemäß, die Kasse würde Folgebehandlungen übernehmen, wenn die Betroffene nicht gleich mit dem Impfbezug zum Arzt gegangen wäre. Die Betroffene hielt dagegen, die Unikliniken sagten „Long-COVID nach Infektion ja, nach Impfung nein".3 Ein Etikett entscheidet über Kostenübernahme, und das Etikett „Impfung" hat Folgen für den, der es trägt.
Wenig Anerkennung führt zu „selten", „selten" zu wenig Priorität, wenig Priorität zu wenig Daten, wenig Daten zu „wenig Evidenz". Und „wenig Evidenz" begründet, warum man bei der Anerkennung vorsichtig bleibt.
Die Leopoldina benennt das Risiko selbst: Fehlanreize können die Diagnose beeinflussen.1 Sie wendet es nur nicht auf die Frage an, die dieser Artikel stellt.
Eine Randnotiz, ohne Vorwurf: Zwei der 16 Gutachter, Carmen Scheibenbogen und Jürgen Steinacker, gehörten im Dezember 2025 zu den Sachverständigen im Bundestags-Fachgespräch zur „Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen".1112 In kleinen Forschungsfeldern kennt man sich, das ist normal. Die Gutachterliste ist öffentlich. Welcher Gutachter welche Anmerkung gemacht hat, ist es nicht. Dass die Leopoldina das offenlegt, wäre eine einfache Geste.
Hoffnung
Es gibt Gründe für Zuversicht, und sie stehen im Papier selbst.
Das Register, das die Leopoldina als Vorbild nennt, heißt „Register für postakute Infektions- und Vakzinierungssyndrome und ME/CFS".1 Der Datenfluss für die Verknüpfung von Impf- und Kassendaten steht seit 2024.10 Ein nationales Impfregister ist vorgeschlagen. Die Versorgung von Post-Vac-Betroffenen in den Long-COVID-Strukturen ist empfohlen. Die Teile liegen auf dem Tisch.
Was fehlt, sind drei Antworten, die sich mit einem Brief klären lassen:
- Wann erscheinen die Ergebnisse der RiCO-Sicherheitsanalyse zu Impffolgen?
- Soll das geplante Impfregister auch Impffolgen erfassen, nicht nur den Impfschutz?
- Werden die Einzelanmerkungen der Gutachter veröffentlicht?
Wer den Datenfluss nutzt, entscheidet nicht über das Ergebnis, sondern nur darüber, ob es eines gibt.
Wer nach einer Impfung oder Infektion erkrankt ist und gerade nicht weiterweiß: Telefonseelsorge, 0800 111 0 111, kostenfrei und rund um die Uhr.
Quellen
- Leopoldina, Stellungnahme „Postinfektiöse Erkrankungen: Versorgung, Dateninfrastruktur, Forschung und Prävention", Oktober 2026 (Seiten 10, 14, 16, 20, 27–29; Fußnote 38 auf S. 16; Glossar). https://www.leopoldina.org/fileadmin/user_upload/Dokumente/2026_Leopoldina-Stellungnahme_Postinfekti%C3%B6se_Erkrankungen.pdf ↩↩↩↩↩↩↩↩↩
- Deutsches Ärzteblatt, 01.10.2026: Bericht über die Pressekonferenz, 16 Gutachter, Handlungsoptionen, 1,5 Millionen Betroffene. https://www.aerzteblatt.de/news/leopoldina-mehr-aufmerksamkeit-fur-long-covid-soll-versorgung-verbessern-1e77226c-9404-47bc-9110-ca0e549a0cfb ↩↩
- Berliner Zeitung, 01.10.2026: Nachfragen auf dem Podium der Bundespressekonferenz; Schilderung der SWR-Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg" vom Mai 2023. https://www.berliner-zeitung.de/article/post-vac-im-kleingedruckten-10448966 ↩↩
- Deutsches Ärzteblatt, 22.04.2025: „Behörden erkennen knapp 600 Coronaimpfschäden an" (nach FAZ-Abfrage bei den Versorgungsämtern). https://www.aerzteblatt.de/news/behorden-erkennen-knapp-600-coronaimpfschaden-an-ec371788-81a1-4488-a5ef-3a35806e69b4 ↩
- Paul-Ehrlich-Institut, Stellungnahme „Nutzung von Sekundärdaten in der Pharmakovigilanz von COVID-19-Impfstoffen", Stand 31.03.2022. https://www.pei.de/DE/newsroom/positionen/covid-19-impfstoffe/stellungnahme-pharmakovigilanz-sekundaerdaten-covid-19-impfstoffe.html ↩↩
- Deutscher Bundestag, Drucksache 20/1420, 11.04.2022: Antwort der Bundesregierung zur unvollständigen Erfassung von Impfnebenwirkungen (Fragen 2 und 4). https://dserver.bundestag.de/btd/20/014/2001420.pdf ↩
- t-online, März 2022: fristlose Kündigung des BKK-ProVita-Vorstands, 216.695 Fälle, Kritik von Hans-Georg Kräusslich. https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_91755850/aussagen-zu-impfnebenwirkungen-bkk-chef-andreas-provita-gefeuert-.html ↩↩
- Correctiv-Faktencheck, 18.03.2022: Warum die BKK-ProVita-Analyse nach Einschätzung der Redaktion keine Untererfassung belegt. https://correctiv.org/faktencheck/2022/03/18/nein-eine-analyse-der-bkk-provita-belegt-nicht-dass-impfnebenwirkungen-vom-pei-untererfasst-werden/ ↩
- Deutscher Bundestag, hib-Meldung zur Antwort 20/7166: RiCO-Studie seit April 2021, Förderende 31.12.2023. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-954796 ↩
- Paul-Ehrlich-Institut, 27.09.2024: Machbarkeitsstudie RiCO mit Datenfluss, Linkage-Problemen und Diskussion der Hürden. https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2024/240927-rico-studie.html ↩↩↩
- Deutscher Bundestag, Ausschussdrucksache 21(18)36a: schriftliche Stellungnahme von Carmen Scheibenbogen zur „Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen", Fachgespräch 17.12.2025. https://www.bundestag.de/resource/blob/1131970/21-18-36a.pdf ↩
- Deutscher Bundestag, Ausschussdrucksache 21(18)36c-neu: schriftliche Stellungnahme von Jürgen Steinacker zum selben Fachgespräch. https://www.bundestag.de/resource/blob/1132126/21-18-36c-neu.pdf ↩